Glossar / Begriffe

Erläuterung von verwendeten Begriffen und Berufsbezeichnungen, die im Geistigen Eigentum verwendet werden.

Zur Tätigkeitsbezeichnung

Patentingenieure

sind als Unternehmer oder Angestellte in Patentabteilungen, Lizenz- und Vertrags-abteilungen von Wirtschaftsunternehmen oder Patentverwaltungsgesellschaften tätig.

Patentingenieure verfügen im Unterschied zu Patentreferenten über mindestens einen naturwissenschaftlichen Berufsabschluss (Promotion, Diplom, M. Sc., B. Sc.) und ein Zusatzstudium/eine Zusatzausbildung im gesamten gewerblichen Rechtsschutz (u.a. Patente, Gebrauchsmuster, Marke, Design, Urheberrecht).

Auch übliche Berufsbezeichnungen/Synonyme für den Patentingenieur sind: Patentreferent/in (deutsch), Patent Professional, Patent Specialist, Manager intellectual property rights (IPR), Patent engineer (eng.), Ingénieur/Ingénieuse brevet - protection juridique des inventions à des fins industrielles et commerciales (franz.). Die (fremdsprachigen) Berufsbezeichnungen dienen lediglich der Orientierung auf internationalen Arbeitsmärkten.

Patentanwälte

Patentanwälte verfügen wie Patentingenieure über mindestens einen naturwissenschaftlichen Berufsabschluss (Promotion, Diplom, M. Sc., B. Sc.) und ein Zusatzstudium/eine Zusatzausbildung im gesamten gewerblichen Rechtsschutz. Im Unterschied zu entsprechend qualifizierten Patentingenieuren haben Patentanwälte zusätzlich Zulassungen an Patentämtern/Patentorganisationen und vor Patentgerichten.

Patentingenieure und Patentanwälte Verwaltung und Koordieren die fachliche Seite für eigene Rechtsanwälte oder externen Rechtsanwälte im Fall von Verletzungsklagen oder anderen Prozessen vor Zivilgerichten im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes.

Rechtsanwälte

Rechtsanwälte treten in Deutschland vor Zivilgerichten, bei denen sie zugelassen sind, im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes auf.

Rechtsanwälte mit einer Zusatzausbildung treten auch als Markenanwälte auf.